CASTAIC SWIM BAIT SARDINE

 

Ich möchte hier einen meiner Lieblings - Hechtköder in Talsperren und Baggerseen vorstellen.

 

 

Einerseits sind es das sehr realistische Aussehen, dass unter weniger günstigen Bedingungen in sehr klarem Wasser trumpft, andererseits das Bewegungsmuster, welches eine sehr einfache, aber effektive Führungstechnik ermöglicht - Gründe, die mich immer wieder gern auf diesen Köder zurückgreifen lassen.

 

Köder

 

Die kleinste Sardine ist mit einem Gewicht von 20g ca. 10 cm lang, die Größte 18,5cm und ca. 65g schwer. Was bedeutet, dieser Köder kann mit einer 80g Spinnrute mühelos geworfen und geführt werden. Das Bleigewicht und der Jighaken sind bereits im Gummikörper integriert.

Die Farbpalette ist zwar nicht so umfangreich wie bei Kopyto und Co. und trotzdem sollte es meiner Meinung nach gelingen, eine Farbe zu finden, die am Gewässer läuft.

 

 

Führung

 

Hier spielt die Konstruktion des Köders ihre Stärken aus. Gerade an grösseren Gewässern wie Talsperren ist es möglich, schnell viel Wasserfläche abzusuchen.

Ich lasse den Köder nach dem Auswerfen kurz absinken und hole ihn dann ohne grossartiges Jiggen ein. Ein paar sporadische Absinkphasen und das war es auch schon, denn der dicke Hammerschwanz arbeitet am besten auf Zug. Schon nach ein paar Würfen macht sich die Einholzeit, die man spart, bemerkbar und gerade in grösseren Gewässern können zwanzig Würfe am Angeltag mehr oder weniger schon den Unterschied zwischen Schneider oder nicht Schneider machen ;-)

 

 

 

Gewässer

 

Das Haupteinsatzgebiet sind Seen mit sehr klarem Wasser wie Baggerseen oder Talsperren.Hier ist die Sardine eine echte Waffe und mehrfach konnte ich noch Fische überlisten, wenn auf andere Köder nichts mehr lief.

 

last but not least

 

Ein kleiner  Wermutstropfen ist der hohe Preis. Man sollte das Gewässer und die Grundbeschaffenheit schon ein wenig kennen, denn sonst kann aus einem kleinen Angelausflug schnell mal ein sehr teurer werden.

Abgesehen von einem Totalverlust durch Hänger erweist sich der Köder aber als äußerst robust gegenüber scharfen Hechtzähnen. Ich habe auf nur eine Sardine schon über 30 Hechte gefangen und der Köder war immer noch zu gebrauchen. Wichtig ist es, die Schnitte und Risse rechtzeitig zu löten oder kleben - wenn der Schwanz erstmal abgerissen wurde, ist der Köder praktisch unbrauchbar.

Zielfisch Nr. 1 ist der Hecht, aber auch dicke Zander wollten sich diesen Köder schon schmecken lassen.

von  Danny, Nov. 2009

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